Stift Herzogenburg
Kirche, Kloster / Stift, Museum
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Beschreibung
Die Ausstellung „Zeitzeuge der Ewigkeit“ im Stift Herzogenburg ist von April bis Ende Oktober geöffnet.
Täglich außer Mittwoch findet um 11.00 Uhr, 14.00 Uhr und 15.30 Uhr eine Stiftsführung statt.
Über 900 Jahre Kloster-Geschichte spiegeln sich im historischen Stift Herzogenburg. Sein barocker Neubau erfolgte ab 1714 durch die berühmten Baumeister Jakob Prandtauer und Joseph Munggenast. Die prächtige, heute umfassend revitalisierte Stiftsanlage ist Lebensmittelpunkt der Augustiner-Chorherren. Traditionell finden hier jedes Jahr außerdem die Niederösterreichischen Kindersommerspiele (NÖKISS) statt. Dazu beherbergt die große Kunstsammlung wertvolle Exponate von der Gotik bis heute. Festsaal, Schatzkammer, Bibliothek und Münzkabinett sowie der barocke Bildersaal untermauern die große kunsthistorische Bedeutung des Stifts.
Zeitzeuge der Ewigkeit
Das Stift Herzogenburg ist ein Gesamtkunstwerk. Im Rahmen der Führung „Zeitzeuge der Ewigkeit“, die ca. 75 Minuten dauert, bekommen Sie Einblick in die Geschichte und das Leben der Gemeinschaft der Augustiner-Chorherren. Zu sehen sind: Prälatenstiege, Festsaal, Sammlungen, Chorkapelle, Schatzkammer und Bibliothek.
Stift Herzogenburg: Spirituelles Zentrum am Jakobsweg
Das Herz von Stift Herzogenburg ist die um 1014 gegründete Stiftskirche. Sie gilt als der wichtigste Bau des österreichischen Spätbarocks – und beheimatet eine prunkvolle Orgel von Johann Hencke. Daneben liegt die Osterkapelle für das private Gebet.
Umgeben ist das Stift von zahlreichen Gärten, wie dem Prälatengarten mit Springbrunnen und dem blühenden Rosengarten. Der liebevoll eingerichtete Klosterladen bietet nicht nur eine Auswahl und Devotionalien und Büchern, sondern auch Weine und Fruchtsäfte, Kaffee und kleine Stärkungen.
Besonders gerne wird das Stift übrigens zu Fuß besucht – schließlich liegt es direkt am Jakobsweg (Strecken-Abschnitt Purkersdorf-Göttweig). Darum ist es mittlerweile auch beliebter Pilgerort.